Zurück in der Stadt…

15. Frostmond 2635 n.J.L. (15. Hesinde 15 n.H.)

 

Zurück in der Stadt versucht PraMirez das Geld für den Streitkolben vom Schmied zurück zu erhalten und der Schmied steht auch zu seinem Wort. PraMirez liefert mit Alwin die Neuigkeiten im Tempel des Praios ab. Belina und ich bleiben besser in der Taverne.

Feinde, Freunde und eine Höhle im Wald

11. Frostmond 2635 n.J.L. (11. Hesinde 15 n.H.)

 

Nach einem Frühstück beginnt Alwin mit der Suche nach Spuren, bei den erschlagenen Schafen. Die Spuren sind seltsam, denn es sind die Spuren von einem Mann und mindestens zwei Wölfen. Es hat alles den Anschein, als wären ein paar Schafe erschlagen worden um den Wölfen als Nahrung zu dienen. Der Fremde scheint mit den Wölfen zu reisen… oder die Wölfe mit dem Fremden.

Wir folgen den Spuren in den Wald… immer tiefer in den Wald… bis wir an eine Höhle kommen, die etwas versteckt lag. Wir dringen immer tiefer in die Höhle ein. Sie wird größer und breiter, sie führt kontinuierlich nach unten. Nach einiger Zeit öffnet sich die Höhle zu einer Kaverne, die Fackeln werfen bizarre Schatten. Die Deckenhöhe beträgt schon fast fünf Schritt und die Tropfsteine gleichen auf erschreckende Weise einem aufgerissenen Maul.

An einer Abzweigung entscheiden wir uns erst für den kleineren Gang. Dort finden wir eine  Schlafstätte aus Stroh und Moos. Sie scheint frisch zu sein. Es liegen auch ein paar Knochen auf dem Boden, anscheinend von einem Kaninchen. Auf den Felsvorsprüngen finden wir Reste von Kerzen. Nach der Erkundung des Lager begeben wir uns in den breiteren Gang. Je tiefer wir in den Gang vordringen, desto mehr riecht es nach nassem Hund. Hier gibt es Steine, die offensichtlich von alleine leuchten. Wenn wir mehr Zeit hätten, würde ich mir dies gerne näher anschauen.

PraMirez, der Streiter der gerechten Sache, möchte nicht unauffällig vorgehen, daher lassen wir die Fackeln an. Wir hören Kampfeslärm. Die Wölfe und der Fremde kämpfen gegen Perod! Wir stehen dem Fremden bei, denn der Feind meines Feindes ist mein Freund. Mit einem BLITZDICHFIND setze ich Perod kurz ausser Gefecht. PraMirez drückt Perod das Amulett auf die Stirn, Perod schreit und fängt an zu brennen. Bis plötzlich sein Kopf zerbirst und der enthauptete Körper verbrennt. Während wir keine Blessuren aus dem Kampf davongetragen haben, hat es den Wolfsmann schwer erwischt. Mit einem BALSAMSALABUNDE sorge ich dafür, dass seine schweren Wunden sich schließen. Die enorm schwere Verwundung des Mannes zu heilen lässt mich zusammenbrechen, da ich fast meine gesamte Kraft aufbringen musste. Während meine Fähigkeiten beim BLITZDICHFIND und beim BALSAMSALABUNDE gut zu sein scheinen, benötige ich beim FRIGOFAXIUS noch dringend mehr praktische Übung.

Der Fremde heißt Rondrak und er jagt den eigentlichen Vampyr, der auch Perod erschaffen hat. Sein Turm liegt auf dem Weg nach Norden, den wir auch eingeschlagen haben. Vielleicht sollten wir ihn auch einen Besuch abstatten.

…draußen vor der Tür…

10. Frostmond 2635 n.J.L. (10. Hesinde 15n.H.)

 

Wir erreichen den Hof am frühen Nachmittag, die Fenster sind vernagelt worden und einige der Schafe wurden getötet. Wir öffnen die Tür und gehen leise in das Haus – um dort den Praiospriester zu finden. Er ist zu einer Kreatur der Nacht geworden. Nachdem Ramirez die Sonne in das Haus gelassen hat, greift der Vampyr ihn an. Sowohl Vampyr, als auch Ramirez fangen Feuer. Mit einem AEOLITUS gelingt es mir Ramirez zu löschen. Mit seinem Streitkolben treibt er den Blutsauger nach draußen, wo er endgültig verbrennt. Ramirez füllt die Asche in ein irdenes Gefäß. Wir sahen uns im Haus ein wenig um und finden in der Küche die Zähne des Vampyrs. Anscheinend hatte sich der Praiot selbst gerichtet. Wir machten ein Feuer und holten die Pferde wieder dichter ans Haus. Dann teilten wir wie jede Nacht die Wachen ein und ich legte mich zur Ruhe.

„Draußen vor dem Haus scheint ein Verbündeter zu sein. Ein Freund der draußen vor dem Haus ist…“ ich wache auf! Es war nur ein Traum. Dennoch werfe ich einen Blick nach draußen. Dort scheinen nur Wölfe zu sein.

Heilung und der Preis dafür…

7. Frostmond 2635 n.J.L. (7. Hesinde 15 n.H.)

Ich mache mir Sorgen um meine Gefährten. Mit Belina sitze ich in der Taverne und warte auf ein Zeichen, eine Nachricht, aber es kommt niemand. Sorgenvoll begebe ich mich in mein Bett. Nach einem Frühstück begebe ich mich am nächsten Morgen zum Praiostempel um Ramirez und Alwin abzufangen, wenn sie herauskommen. Ich flehe Swafnir an, dass wir Alwin nicht erlösen müssen.

Ramirez und Alwin verlassen den Tempel. An Ramirez fällt sofort auf, dass er ein Amulett mit der Sonnenscheibe trägt, als wäre er ein Geweihter des Praios, das passt überhaupt nicht zu ihm. Belina und ich erfahren, dass wir als „Bezahlung“ an den Tempel eine Queste      erfüllen müssen. Der Vampyr, welcher Alwin gebissen hat muss ausgemerzt werden. Doch da Alwin von einem enormen Durst geplagt wird, gehen wir zurück in die Taverne, außer Ramirez, der noch eine Bersorgung machen möchte. Er kommt kurz nach uns an und hat  einen Streitkolben dabei, mit der er den Vampyr zerschmettern will. Er redet schon fast wie ein Praiot immerhin scheint Alwin noch der Alte zu sein. Die neuerworbene Rechtschaffenheit von unserem kleinen Streuner macht mir Angst. Dennoch machen wir uns auf den Weg zurück zum Haus.