Eine Kiste, zwei Belinas und die Hilfe der Götter…

[hier wieder ein Kurzfassung der Ereignisse bis zum 5. Grimmfrostmond:

Wir sind in Winhal angekommen. Durch einige Nachforschungen haben wir erfahren, dass die Kiste mit dem dämonischen Inhalt an einen ortsansässigen Händler namens Lugosch geschickt werden sollte. Mit dieser Information begeben wir uns zum Kapitän des Flussschiffes, welcher sofort abreist, da Lugosch ein gefährlicher und mächtiger Mann sein soll. Ramirez und Faenwulf bringen einen der „Würmer“ an den Mann, nämlich an einen Alchimisten. Belina ist darüber nicht sehr erfreut und zieht von dannen, nicht ohne vorher alle Säurewürmer zu vernichten. Alwin geht ebenfalls zu dem Alchimisten, der einen verwirrten Eindruck macht und ihm eine „Lieferung“ für Lugosch aushändigt.

ab dem 5. Grimmfrostmond beginnt wieder das „wirkliche“ Tagebuch Faenwulfs]

 

5. Grimmfrostmond  2635 nach Jurgas Landung

Alwin ist, wie auch immer, an eine Kiste für den Händler Logosch gekommen. Es ist eine kleine Kiste mit einem komplizierten Schloss. Was die Kiste noch interessanter macht, ist die Tatsache, dass sie aus dem gleichen Material ist wie die Kiste welche den Dämonen auf dem Schiff enthielt. Als Ramirez die Kiste bewegt erklingt von innen ein Kratzgeräusch.

Ramirez Fähigkeiten reichen nicht aus um das Schloss zu öffnen. Ich weise darauf hin, dass wir die Kiste nicht ohne Belina öffnen sollten, da meine Fähigkeiten Dämonische Kreaturen zu verbannen nicht reichen. Ich wirke einen ODEM ARKANUM auf die Kiste und stelle fest, dass sie von innen leuchtet. Die Kiste selbst ist nicht magisch, aber ihr Inhalt.

Ramirez möchte unbedingt feiern gehen, ich kann mich allerdings nicht dazu durchringen. Wenn wir morgen die Kiste mit Belina öffnen möchte ich bei klarem Verstand sein. So gehen wir alle auf unsere Zimmer um zu ruhen. Ramirez scheint deswegen äußerst mürrisch zu sein.

 

In der Nacht wache ich auf, da ich ohnehin nicht gut schlafen kann. Die Kiste leuchtet schwach blauviolett. Ich bin auf der Stelle hellwach. Das Leuchten wird stärker und von innen beginnt ein Kratzen. Ich schleiche mich zu Alwin herüber um ihn zu wecken. Er kann das leuchten nicht sehen, jedoch hört er deutlich das Kratzen. Sonst hätte ich an meinem Verstand gezweifelt. Wir beschließen bis zum Morgen Wache zu halten, damit einer von uns immer die Kiste im Auge hat. Alwin darf also erstmal weiterschlafen. Dann höre ich ein ticken vom Fenster. Völlig entgeistert stelle ich fest, dass der RABE wieder vor dem Fenster sitzt. Der Boronsvogel hat mir in der Vergangenheit immer den rechten Weg gewiesen, wenn Boron auf diese Weise zu mir sprechen will, soll es mir recht sein. Also lasse ich ihn rein. Er pickt die Kiste an und schaut sich dann nach meiner Tasche um. Aber in meiner Tasche scheint er nicht das zu finden was er sucht. Daraufhin hüpft er zu Alwins Tasche, aber die scheint auch die Lösung nicht zu enthalten. Ob er nach den Steinen sucht? Ich spreche ihn an und sage ihm, dass wir in Belinas Zimmer müssen. Dort sollte mein Stein sein. Er hüpft mir auf dem Flur hinterher. Mit einem FORAMEN FORAMINOR öffne ich Belinas Tür und der Rabe springt sofort ins innere. Ich habe ein schlechtes Gewissen hier gewaltsam einzudringen und begebe mich zum Bett. Belina leuchtet auch, allerdings bläulichgrün. Anscheinend hat der ODEM ARKANUM noch eine längere Nachwirkung auf mich. Ich gehe zu Belina, wecke sie und erläutere die Situation. Sie stapft los zu unserem Zimmer. Ich folge ihr, völlig verwirrt ob der Tatsache, dass sie fast nackt vor mir aufgestanden ist. Immerhin hat sie sich noch einen Umhang umgebunden [Anm. d. Spielers: Diese Tatsache hat Faenwulf so fasziniert, dass er die leuchtend weißen Augen übersehen hat]

Belina nimmt sich die Kiste und geht wieder aus dem Zimmer. Alwin stutzt, da Belina noch kein Wort gesprochen hat. „DAS ist nicht BELINA!“ ruft er aus und wir verfolgen Sie. In dem Zimmer ist es stockfinster und die UnBelina wirft mich wie eine Puppe in die Ecke. Kurz darauf bricht Alwin mit Rondrak durch die Tür und ein wilder Kampf zwischen den dreien entbrennt. Ich bin wie gebannt und verfolge den Kampf. Die Belina-Kreatur kann seine Gliedmaßen auf widernatürliche Weise verformen. Inzwischen ist, durch den Kampfeslärm angelockt, auch Ramirez aufgetaucht und greift in den Kampf ein. Hier ist Dämonenwerk im Spiel und im Kampf gegen die Wesen der Niederhöllen bin ich nicht so bewandert. Ich schüttle meine Verwirrung ab und stehe auf. Ich bete, nein ich bitte alle Götter, die mich hören können um Hilfe, das wenigstens dieses eine Mal mein FRIGOFAXIUS entfesselt wird wenn ich ihn rufe. Und in der Tat, einer der Götter hat mein Flehen erhört und eine gewaltige Eislanze nagelt die grauenhafte Kreatur an die Wand. Rondrak zerteilt sie bis zur Körpermitte und langsam verwandelt sie sich. Erschreckt stellen wir fest, dass es sich um den Alchimisten handelt!

Wir machen uns Sorgen um Belina und uns auf dem Weg zum Haus des Alchimisten. Leider funktioniert mein FORAMEN FORAMINOR nicht an der Tür zur Wohnbereich. Ramirez hingegen holt uns auf den Boden der Tatsachen zurück, indem er vorschlägt den Leichnam zu durchsuche, ob dieser vielleicht seine Schlüssel dabei hat. In der Wohnung bewegen wir uns leise von Raum zu Raum. Der Alchimist wohnt nicht grade Arm, kein Wunder wenn er sich mit den dunklen Mächten verbündet hat, denn schneller Reichtum und Macht sind oft die Versuchungen des Bösen. Im oberen Stockwerk finden wir Belina und erzählen ihr die Vorkommnisse. Der Alchimist hat viele Bücher, darunter auch solche die Zauber enthalten. Doch da werden wir uns heute abend drum kümmern, den der Tag bricht an und wir müssen das Haus des Alchimisten schnell verlassen.

Zurück in der Taverne öffne ich das Schloss der Kiste mit dem inzwischen gut geübten FORAMEN FORAMINOR und wir finden einen Kristallskarabäus in seinem inneren. Offensichtliche hat der Alchimist das Artefakt, denn magisch war es ja offensichtlich, geschaffen um es Logosch zu schicken. Aber den Kampf mit dem Belina-Alchimisten-Wandler hat der Kristallkäfer nicht überlebt. Alwin hat die Figur dann zertrümmert, damit die böse Magie endgültig gebannt ist. Die Reste haben wir in den Abort geworfen, was Ramirez nicht sehr gefallen hat. Offensichtlich ist ihm der Wert der Bücher nicht bewusst, dass er einem fast wertlosem zerstörtem Gegenstand nachtrauert.

Wir setzen uns zum Frühstück an den Tisch…

Eine Seefahrt die ist lustig…

Da der Verfasser [also ich nicht Faenwulf] zur Zeit relativ wenig Buch geführt hat, ist dieser Eintrag eher in Kurzform und nicht aus der Sicht Faenwulfs dargestellt.

 

Wir einigen uns darauf, dass wir einen großen Teil der Reise auf einem Flussschiff zurücklegen.

Seltsame Dinge ereignen sich, des Nächtens verschwinden Matrosen.

Wir stellen fest, dass das Unheil von einer Kiste im Laderaum ausgeht. In der Kiste sind seltsame Würmer, die alles auffressen, was in die Kiste gesteckt wird. Wir werfen Rattengift in die Kiste. Die Würmer explodieren und verätzen alles.

In der Kiste ist eine Öllampe mit einem Bösen Geist. Belina führt ein Ritual durch, welches den Geist wieder in die Flasche bannt.

[Faenwulf interessiert sich sehr für das Ritual, das bannen Böser Geister und Dämonen fasziniert ihn. Er blättert in seinem Grimoire, findet aber keine Sprüche die ihm bei so etwas helfen können. Belina bietet ihm an, ihm zu helfen]

Wir kommen in Winhag an. Dort versuchen wir die Person ausfindig zu machen, an die diese Kiste gesandt werden sollte.

[Nochmals: Sorry für diese Kurzfassung]