Ist dies das Ende…

17. Grimmfrostmond

 

Es ist kalt und wir sind wieder am Fuß der Berge, wo wir damals auf die Waldläufer gestoßen sind. Wir entschließen uns, bevor wir in Winhal um Hilfe bitten, einen Blick auf Lugoschs Festung zu werfen. Die Wachen sind deutlich wachsamer, als bei unserem letzten Besuch. Ramirez hat einen Plan. Wir schießen einen Pfeil mit einer Nachricht über die Mauer und fordern Lugosch auf, uns am Kloster Aras de Mott zu treffen. Alwin bleibt mit dem Pfeil und der Nachricht zurück. Der Rest von uns geht schon zu den Eseln. Als Alwin wieder zu uns stößt, hören wir, dass auf dem Weg eine Gruppe Reiter an uns vorbei prescht. Ob sie vielleicht Lugosch in der Stadt benachrichtigen? Nein, das wird eine Falle, denn hinter uns beginnt der Wald von Fackeln zu leuchten! Sie jagen uns.

Wir schmieden im Rennen den Plan, dass Ambrom, Alwin und ich uns in die Büsche schlagen – Belina und Ramires mit den Eseln weiterlaufen. So können wir unsere Verfolger ebenfalls in die Zange nehmen und haben vielleicht eine Chance.

Als der letzte Verfolger an Ambrom vorbei ist, die Gruppe mich jedoch noch nicht komplett überholt hat, springt der Zwerg auf um nach einem der Männer zu schlagen. Diese halten an, noch bevor sie mich erreicht haben. Ambrom ist in Gefahr. Ich springe ebenfalls aus und versuche einen HORRIPHOBUS zu wirken. Dieser verpufft, da diese Krieger offensichtlich zu geschult sind um sich in die Flucht schlagen zu lassen. Armbrustschützen drehen sich in meine Richtung. Alwin eröffnet das Feuer und Ambrom schlägt zu.

Meine einzige Chance sehe ich in einem FORTIFEX und er klappt auch. Die Armbrustbolzen prallen ab. Zwei Lanzenträger beginnen den Sturmangriff auf mich.

Die Narren rennen vor die Wand und prallen desorientiert ab.

Wieder entbrennt ein Kampf, ich greife mit meinem Kurzschwert ein… dann wird es dunkel um mich…

Praios Glorie und der Wille des Zwergen…

Wir machen uns mit den Zwergen und den Geweihten auf den Weg zum Kloster um die falschen Geweihten zu stellen. Das erste Opfer unseres Ansturms ist ein Geweihter, welcher vom Turm gestoßen wurde. Dieser fiel unglücklich auf einen der Zwerge und brach sich den Rücken. Der Zwerg hat den Aufprall auch nicht überlebt, so fordern die dunklen Mächte ihre ersten Opfer. Die Harpyen, welche ich noch vor geraumer Zeit beobachtet habe, greifen in das Geschehen ein! Sie bewerfen uns mit Steinen aus der Luft.

Endlich haben die Zwerge es geschafft und die Tür zum Turm eingeschlagen. Während Teile unserer „Truppen“ sich um die Mönche im Schlaftrakt kümmern, dringen Ambrom, Nikola de Mott und seine Akolythen und ich in den Turm ein und treffen auf einen riesigen leuchtenden Nikola de Mott. Dieser misst mindestens 2,5 Schritt und überragt dabei sogar mich um einen halben Schritt.

In einem harten Kampf besiegen wir die Kreatur und Nikola macht sich daran, in den Turm vorzudringen. Wir folgen ihm, obwohl er uns dies verboten hat. Als er uns bemerkt und wir uns weigern zu gehen, schneidet er mich von der wahren Quelle ab. Ich breche zusammen. So etwas Schreckliches habe ich noch nie gespürt. Es ist, als ob ich nur noch ein halber Mensch wäre. Wir ziehen uns zurück. Aufgrund unseres ungehörigen Verhaltens, wirft Nikola de Mott uns aus dem Kloster. Bevor wir gehen, unterrichte ich Ihn noch von unseren Erlebnissen mit Lugosch. Daraufhin möchte er am nächsten Tag mit uns sprechen.

Am nächsten Tag „schickt“ er uns auf die Queste um Lugosch zu stellen. Damit wir der Kreatur zumindest ansatzweise gewachsen sind, überlässt er uns einige von Praios gesegnete Gegenstände aus dem Klosterfundus.

Einen Umhang, der getragen dafür sorgt, dass der Träger nicht das Ziel von Magie wird

Ein irdenes Gefäß mit einem Mittel, das auf Pfeilspitzen aufgetragen gegen die finsteren Kräfte wie Gift wirkt.

Einen silbernen Dolch gegen finstere Kreaturen

Einen Spiegel, der das Licht Praios reflektiert und verstärkt.

Dann noch zwei Esel und Proviant für die Reise zu Lugosch.

Wir machen uns auf den Weg und Nikola bittet uns, zu berichten, wenn wir den Diener der Finsternis besiegt haben – sofern uns dies gelingt.

 

„Die vier Helden von Fisch und Stein

Ließen sich nicht trügen von des Klosters Schein

Schweigende Brüder in des Kerkers Stille

Konnten nicht sein des Praios Wille

 

Die Brüder im Verließ – geschnürt und gebunden

Wurden von den Helden entdeckt, ganz zerschunden

Mit List und Mut flohen sie aus dem Kerker

Die Macht des Guten wurde wieder stärker

 

Mit den Zwegen und Menschen, voll Zorn auf den Bösen

Stürmten die Helden, um das Kloster zu erlösen

Ein Gigant entstiegen aus der Höllen Feuer

Wird besiegt, doch der Sieg er war teuer

 

Tapfere Zwerge und Menschen wurden erschlagen

Weil wir den Schritt gegen finstre Mächte wagen

Doch kein Opfer des Kampfes bleibt je vergessen

Wenn in der Halle der Götter, der Ruhm wird gemessen.

 

Die Mönche entzückt, das Kloster ist frei

wir schlugen das Böse endgültig entzwei

Der Abt voll Weisheit, er will nur das Beste

schickt uns mit Reliquien auf die nächste Queste

 

Lugosch zu stoppen ist unser Ziel

Er traut uns das zu, es sei nicht zu viel

Wir jagen ihn, selbst wenn er flieht

doch das ist der Stoff für mein nächstes Lied“